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Information: Griechenland
Griechenland (griechisch Ellada) ist ein Staat am südlichen Ende der Balkanhalbinsel in Südosteuropa. Er ist durch seine größtenteils gebirgige Topografie und seine Inselwelt im östlichen Mittelmeer geprägt.
Die griechische Sprache lässt sich bis in die frühe Antike in schriftlichen Belegen zurückverfolgen – das antike Griechenland ist heute nicht zuletzt durch die vielen Ausgrabungsstätten präsent, die für den Tourismus, einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor des Landes, einen der Hauptanziehungspunkte bilden. Im Verlauf der griechischen Geschichte wurde das Land seit dem Hellenismus von verschiedenen Mächten beherrscht und erhielt seine Eigenstaatlichkeit in der Moderne 1830. Der EU- und NATO-Staat Griechenland, der in der heutigen Ausdehnung seit 1946 besteht, gliedert sich in 13 Regionen und 54 Präfekturen.
Attraktionen:
Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die bei der Ortschaft Pyrgos Dirou, Gemeinde Itylo direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada (griechisch Γλυφάδα) oder Vlychada (griechisch Βλυχάδα) genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani. Besucher können die Höhle auf einer ca. 1.300 m langen Bootsfahrt von ca. 25 min. Dauer und einem anschließenden ca. 300 m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.
Akrotiri ist eine archäologische Ausgrabungsstätte im Süden der griechischen Insel Santorin (gr. auch Thira; agr. Thēra). Im Jahr 1967 entdeckte der Archäologe Spyridon Marinatos eine Stadt der Kykladenkultur mit starkem Einfluss der minoischen Kultur. Die Stadt wurde in ihrer Blütezeit durch einen Vulkanausbruch verschüttet und so für über 3500 Jahre konserviert. Der exzellente Erhaltungszustand der Gebäude und herausragender Fresken erlaubt Einblicke in die Sozial-, Wirtschaftsgeschichte und Kulturgeschichte der Bronzezeit in der Ägäis. Die Ausgrabungsstätte ist nach dem heutigen Dorf Akrotiri benannt. Es liegt oberhalb der Ausgrabung auf einem Hügel aus den ältesten Vulkangesteinen der Insel und wird von der Ruine einer Burganlage aus der Zeit der venezianischen Herrschaft (1204–1537) geprägt.
Dodona war ein antikes griechisches Heiligtum und Orakel. Es galt als ältestes Orakel Griechenlands und war nach Delphi das bedeutendste überregionale Orakel der griechischen Welt. Der mit dem Orakel verbundene Zeuskult scheint sich aus einem älteren Kult entwickelt zu haben, von dem sich in späterer Zeit unerklärliche Riten der Priesterschaft erhalten hatten. So wurde aus dem Rauschen einer dem Zeus heiligen Eiche geweissagt. Zusätzlich wurde der Flug von Tauben interpretiert und später mit Hilfe von Losen Anfragen beantwortet. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Geschichte der Landschaft Epirus verbunden. Erste Spuren menschlicher Zivilisation finden sich aus der frühen Bronzezeit. Die Ureinwohner der Region sollen die Pelasger gewesen sein, die bei der ersten griechischen Einwanderungswelle von Thesprotern verdrängt wurden. Diese konnten Dodona bei späteren Einwanderungswellen verteidigen und verloren die Herrschaft möglicherweise erst zu Beginn des 4. Jahrhunderts v. Chr. an die Molosser. Durch diese lang währende Kontinuität konnten sich zunächst archaische Riten erhalten. Der Ausbau Dodonas zu einem „modernen“ Heiligtum begann nach der Machtübernahme durch die Molosser. Zu dieser Zeit wurde das Heiligtum religiöses und kulturelles Zentrum der Epiroten. Im Zuge der Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft in Epirus wurde Dodona mehrfach zerstört, doch blieb der Kultplatz bis in die Spätantike bestehen.
Epidauros (lateinisch: Epidaurus) ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios in Griechenland. Sie liegt auf dem Gebiet des Gemeindebezirks Ligourio (Gemeinde Asklipiio) auf der Peloponnes in der Region Argolis etwa 30 km von der Stadt Nafplio und etwa 13 km von Palea Epidavros (Gemeinde Epidavros) entfernt.
Knossos (lateinisch Cnossus oder Cnosus, ägyptisch Kunuša, Linear B Ko-no-so) war wahrscheinlich die größte antike Metropole auf Kreta, etwa fünf Kilometer südlich von Iraklio. Bekannt ist der Ort vor allem durch den Palast von Knossos, der neben Malia und Phaistos der größte minoische Palast auf Kreta ist.
Akropolis in Athen
Tempel des Zeus
* Akropolis, u. a. mit Parthenontempel, Niketempel, Erechtheion, Propyläen
* Agora, u. a. mit dem Tempel des Hephaistos und der Athena (der am besten erhaltene Tempel Griechenlands), dem Nachbau der Stoa des Attalos (mit Agoramuseum)
* Kerameikos, antike Stadtmauer mit dem Dipylon, dem größten Athener Stadttor; Gräberstraße
* Pnyx, Hügel westlich der Akropolis, Ort der Volksversammlungen im klassischen Athen
* Philopapposdenkmal östlich der Pnyx
* Areopag, Felsen westlich der Akropolis und oberhalb der Agora, urspr. Sitz des höchsten Athener Gerichts
* Dionysostheater, hier wurden die klassischen Tragödien der großen Dramatiker Aischylos, Sophokles und Euripides sowie die Komödien Aristophanes uraufgeführt, und ab 330 v. Chr. wurde hier die Volksversammlung abgehalten.
* Odeon des Herodes Atticus
* Römische Agora mit dem Turm der Winde
* Hadriansbibliothek
* Olympieion, Tempel des Olympischen Zeus, der gewaltigste Tempel des griechischen Festlands, mit über 17 m hohen Säulen
* Kallimarmaro-Stadion oder Panathenäisches Stadion, 330 v. Chr. wurde das Stadion für die Panathenäischen Spiele erbaut (unter Demosthenes) und 140 n. Chr. von Herodes Atticus mit Pentelischem Marmor erneuert. Der Architekt und Archäologe Ernst Ziller fand auf einem ihm gehörenden Anwesen das Stadion wieder und begann es auszugraben. König Georg I. kaufte ihm das Grundstück ab, um die weiteren Ausgrabungs- und später Wiederaufbaukosten zu finanzieren. Der Wiederaufbau wurde durch eine Spende des griechischen Kaufmanns Georgios Averoff unterstützt. In diesem Stadion fanden die meisten Wettkämpfe der Olympischen Spiele 1896 und die Zwischenolympiade 1906 sowie Einzellwettkämpfe (Bogenschießen, Ziel der Marathonläufe) der Olympischen Spiele 2004 statt.
Die Chalkidiki, auch Halkidiki (griechisch Χαλκιδική, alt Chalkidike, lat. Chalcidice) ist eine Halbinsel auf dem Festland von Griechenland, in der Verwaltungsregion Zentralmakedonien, in Makedonien südöstlich von Thessaloniki auf der Balkanhalbinsel in Südost-Europa. Sie umfasst eine Fläche von 2918 km². Auf der Halbinsel liegt die Präfektur gleichen Namens. Die Küstenlinie beläuft sich auf 522 km Länge.
Vergina ist ein nordgriechischer Ort und eine Gemeinde die 10 km südöstlich der Stadt Veria in der Präfektur Imathia liegt. Die Ausgrabungsstätte bei Vergina ist vermutlich identisch mit der antiken Stadt Aigai, die bis 410 v. Chr. Hauptstadt des Königreiches Makedonien war. Auch später noch diente der Ort als Begräbnisstätte der makedonischen Könige. Bei Vergina liegt außerdem eine eisenzeitliche Hügelgräbernekropole mit ungefähr 300 Gräbern aus dem 11. – 9. Jahrhundert v. Chr., zu der auch eine bisher nicht eindeutig identifizierte Siedlung zugeordnet war. Die Ausgrabungsstätten von Vergina zählen seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Die Metéora-Klöster östlich des Pindos-Gebirges nahe der Stadt Kalambaka in Thessalien, Griechenland gelegen, gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Name „Metéora“ leitet sich ab von „meteorizo“, was so viel wie „in der Luft schwebend“ bedeutet. Dieser Name beschreibt die Lage der Klöster, die auf einem hohen Felsen gebaut wurden, sodass sie bei dunstiger Luft manchmal zu schweben scheinen.
Die gesamte Anlage besteht aus 24 einzelnen Klöstern und Eremitagen, von denen heute nur noch sechs bewohnt sind. Die restlichen achtzehn Klöster sind entweder zu schwer zu erreichen oder wurden wegen Einsturzgefahr verlassen.
Mykene (altgr. Mykēnē oder Μυκῆναι Mykēnai, im Neugriechischen Μυκήνες Mikines genannt; lat. Mycenae, im Deutschen auch Mykenä, Mycenä oder dichterisch Myzen) war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands. Die Stadt lag in der Ebene von Argos, am Landweg zwischen südlichem Peloponnes und dem Isthmus von Korinth, der Landenge, die die Halbinsel mit Athen und dem Norden Griechenlands verbindet.
Mykonos ist eine Insel der Kykladen im Ägäischen Meer. Zusammen mit der fast unbewohnten Insel Delos bildet sie zugleich eine Gemeinde in der Präfektur Kykladen. Sie hat eine Fläche von 86 km² und ca. 9300 Einwohner. Die Hauptstadt der Insel – die Chora – heißt ebenfalls Mykonos. Die Insel zählt zu den populärsten griechischen Inseln mit Massentourismus.
Mystras bzw. Mistra ist eine byzantinische Ruinenstadt beim gleichnamigen Dorf in Griechenland, nordwestlich von Sparta auf einem Hügel im Vorfeld des Taygetos-Gebirges.
Olympia war das Heiligtum des Zeus in Elis, im Nordwesten der Halbinsel Peloponnes. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike.
Orchomenos ist eine Stadt in Böotien (Griechenland), gelegen am Fluss Kifisos, am ehemaligen Nordwestufer des mittlerweile ausgetrockneten Sees Kopais, in den der Fluss früher mündete. In der Antike war sie Mitglied des Böotischen Bundes.
Quelle: wikipedia.de
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